Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Gesundheitsproblemen

Ein Unfall oder Krankheiten sind nicht selten dafür verantwortlich, dass Berufstätige ihren Arbeitsplatz verlieren oder nicht mehr bis zur Altersrente arbeiten können. In Deutschland betrifft das immerhin 41% der Männer und 37% der Frauen (Quelle: Statista 2016)! Trotzdem haben sich „nur“ 14% aller Deutschen mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert. Eine BU-Versicherung zur privaten Absicherung gilt als eine der wichtigsten Versicherungen in Deutschland!

 

Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen abschließen?

Für Personen mit Vorerkrankungen bzw. gesundheitlichen Problemen wird es immer schwieriger, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die Versicherer prüfen nämlich jeden eingereichten Antrag sehr genau auf mögliche Risiken. Sollte ein Antrag abgelehnt werden, wird das in der sogenannten HIS-Datei (Hinweis- und Informationssystem der Versicherer) gespeichert. Dadurch werden Sie auch bei anderen Versicherern keine Chance mehr haben, einen BU-Schutz zu bekommen.

Es ist auf jeden Fall sinnvoll, bei mehreren Versicherungsgesellschaften eine Voranfrage zu stellen und nicht direkt eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu beantragen. Warum? Weil Vorerkrankungen nicht von jedem Versicherer gleich behandelt werden! Und (noch viel wichtiger): Voranfragen werden nicht in der HIS-Datei gespeichert!

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob bei Ihnen eine Vorerkrankung vorliegt und als wie schwerwiegend diese von den Versicherern angesehen wird, wenden Sie sich an einen Versicherungsmakler.

Vorteil: Versicherungsmakler sind nicht an eine bestimmte Gesellschaft gebunden und können so unvoreingenommen die Anbieter und deren Leistungen miteinander vergleichen. Dadurch erhalten Sie das für Sie persönlich beste Angebot und müssen nicht von vornherein befürchten, dass der gestellte Antrag abgelehnt wird. Außerdem unterstützt der Makler Sie natürlich bei der Antragstellung!

Es gibt allerdings einige Vorerkrankungen, die von fast allen Versicherern als Hoch-Risikofaktor bewertet werden und daher häufig zur Ablehnung des Antrags führen. Dazu gehören:

  • bösartige Tumore (z.B. Krebserkrankungen)
  • Herzinfarkt
  • Multiple Sklerose
  • Rheuma
  • Schlaganfall
  • Hepatitis C
  • Diabetes (Typ I)
  • Alzheimer
  • Schwere Asthma Erkrankungen
  • Neurodermitis
  • Psychische Erkrankungen (Einzelfallprüfung)

 

Hoffnung für Personen mit Krankenhaus-, Rehabilitations-, Kuraufenthalten und/oder ambulanten Operationen

Bei vielen Menschen liegt die Vorerkrankung schon einige Jahre zurück und fällt damit unter Umständen nicht in den Zeitraum, der vom Versicherer abgefragt wird. Das heißt für den Versicherten: Er muss die Krankheit/den Unfall bei der Antragstellung nicht angeben! Doch auch hier gibt es Unterschiede bei den Versicherungsgesellschaften. Der abgefragte Zeitraum liegt zwischen 3 und 10 Jahren!

Viele der Gesellschaften am deutschen Markt fragen im stationären Bereich 10 Jahre rückwirkend ab. Personen, die z.B. vor 6 Jahren operiert wurden, haben also wenig Chancen, in eine Berufsunfähigkeitsversicherung aufgenommen zu werden. Deshalb lohnt es sich in vielen Fällen, mit der Antragstellung zu warten, bis die Vorerkrankung nicht mehr angegeben werden muss!

Oder aber Sie entscheiden sich für eine Gesellschaft, die nur 5 statt 10 Jahre im stationären Bereich abfragt (Auswahl):

  • Condor
  • Continentale
  • Generali
  • Nürnberger
  • Stuttgarter

 

Wir helfen Ihnen bei der Wahl eines geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherers! Egal, ob Ihr stationärer Aufenthalt länger als 5 Jahre her ist oder nicht!

Fragen Sie uns einfach oder vergleichen Sie kostenlos diese und andere Gesellschaften mit unserem Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

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