Jungmakler Award 2013 – Erfahrungen und Erlebnisse

In diesem Beitrag möchte ich über meine Erfahrungen, den Ablauf, die Jury, die Entwicklungstage und alles was sonst noch zum Jungmakler Award 2013 passt, berichten.

Die Bewerbung als Jungmakler

Für mich selber hat sich erst einmal die Frage gestellt, ob sich die Teilnahme am Jungmakler Wettbewerb überhaupt lohnt. Was soll mir das bringen? Und vor allem: Ist das Ganze nicht eher reine Zeitverschwendungen? Ich habe mich dennoch dazu entschlossen, den Bewerbungsbogen auszufüllen. Wenn man den Bewerbungsbogen auf www.Jungmakler.de ausfüllen möchte, sollte man sich schon etwas Mühe geben und dementsprechend auch etwas Zeit einplanen. Außerdem sollte man genau wissen, was der „Jury“ vorgestellt werden soll.

Wenn man das Glück hat, und die Bewerbung kommt in die engere Auswahl:

Dann wird’s spannend

Ich wurde zum sog. „Regiocasting“ eingeladen und hatte genau 10 Minuten Zeit, mich und mein „Konzept“ vorzutragen. Ich musste in Dortmund vortragen. Der große Raum wurde durch eine überdimensionale Leinwand geprägt. Tipp am Rande: Man sollte für seine Präsentation „Probedurchläufe“ einplanen und sie jemanden vorsprechen. Nur so kann man sich relativ sicher sein, dass der „Vortrag“ im engen Zeitrahmen von 10 Minuten zu Ende gebracht werden kann. Ist die Zeit einmal abgelaufen, bleiben einem noch wenige Sekunden, um „den letzten Satz zu Ende zu bringen“. So will es das Reglement…

Nach der Präsentation hieß es warten, warten, warten und …. freuen!

Das Finale in Neuss

Zum Finale wurden 16 Personen eingeladen (die eine Hälfte war „Neugründer“, die andere Hälfte „Betriebsübernahme“). Nach einem gemeinsamen Abendessen in ruhiger Atmosphäre konnte man sich mit Kollegen und der Jury des kommenden Tages vertraut machen. Für alle zukünftigen Jungmakler: Keine Sorge – es sind auch nur Menschen!

Nach einer relativ kurzen Nacht war es dann endlich soweit – die Jury wartete auf den Vortrag (welcher i.d.R. der Gleiche ist, der auch bei den Regiocastings gehalten wurde). 10 Minuten Präsentation und gefühlte 100 Fragen später war es dann auch schon wieder vorbei.

Fotoshooting

Auch wenn nach dem Vortrag noch nicht klar war, wer überhaupt gewonnen hatte, wurden erstmal „Siegerbilder“ gemacht. In verschiedenen Positionen, mit und ohne „Siegerposen“ werden in 30 Minuten jede Menge Fotos geschossen. Das Tolle daran ist, dass den Teilnehmern diese Fotos hinterher kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Sie können also auf der eigenen Webseite oder im Social Media Bereich eingesetzt werden. Als Fotograf wurde der „Sven Simon Preisträger“ von 2008 – Enno Friedrich – eingeladen.

Strukturierter Ablauf: In diesem Zusammenhang möchte ich auch Frau Jelitto erwähnen und danken, die immer und überall für eine perfekte Organisation gesorgt hat. Alle Infos wurden „komprimiert“ vorher und hinterher zur Verfügung gestellt. Sie war immer genau da, wo Fragen hätten entstehen können. Und falls Fragen aufkamen, wurden sie sofort beantwortet. Frau Jelitto gehört zum Unternehmen bbg , welche den Jungmakler Award zusammen mit Herrn Dieter Knörrer als Geschäftsführer geleitet hat. Ich kannte Herrn Knörrer vor dem „Event“ nicht persönlich und habe mich sehr gefreut, ihn kennengelernt zu haben.

Entwicklungstage beim Jungmakler Adward 2013

Die Entwicklungstage dauerten bei uns 2,5 Tage und wurden im wunderschönen Hotel „Schloss Waldeck“ durchgeführt. Wer denkt, dass die Entwicklungstage nur aus Feiern oder Arbeiten bestehen, ist auf dem „falschen Dampfer“! Die Entwicklungstage beeinhalten natürlich Beides. Allerdings beschränkte sich das „Feiern“ eher auf das gemütliche Beisammensitzen mit tollen Kollegen, das wirklich gute Abendessen und die allgemeine super Atmosphäre.

Tagsüber wurde der Kopf aber zum Rauchen gebracht und das ist auch gut so! Diese Aufgabe hat Herr Steffen Ritter (passend zum Schloss…Waldeck, oder?) hervorragend erfüllt. Herr Steffen Ritter vom „Institut Ritter“ ist aus meiner Sicht einer der Besten „Impulsgeber“, wenn es darum geht, neue Ideen und Reflexion im eigenen Maklerbetrieb zu erlangen und umzusetzen. Begleitet wurden die Entwicklungstage außerdem von Uwe Schwesig (Pro Unternehmensentwicklung). Herrn Schwesig würde ich als eine gute Mischung aus Unternehmensberater, Motivator und Komödiant beschreiben – perfekt um weitere Impulse zu erhalten.

Jungmakler auf der DKM

Als Finalist wird man zur DKM eingeladen. Wer also gerne einen Preis entgegen nehmen möchte, der sollte sich auch nach Dortmund auf den Weg machen. Wie immer beim Jungmakler Wettbewerb ist alles organisiert und finanziert. Sowohl das Essen, als auch die Getränke, die „Feier“ selber und die Hotelkosten wurden übernommen. Danke nochmal an dieser Stelle!

Auf der Speakers Corner wurden dann die Plätze 1-3 in der Kategorie „Neugründung“ und „Betriebsübernahme“ vorgestellt.

 

 Jungmakler Finale

 

Und nach dem Jungmakler Award 2013?

In meinem Falle konnte ich mich über den 3. Platz freuen. Ich habe viele Glückwünsche von Leuten erhalten, die ich bis dato nicht gekannt habe und freue mich, dass verschiedene Zeitungen und Magazine über mich bzw. meine Firma berichteten. Außerdem habe ich einen „Sonderdruck“ erhalten, welcher für die eigenen Kunden gedacht ist. Das Preisgeld von 1.000€ sollte man natürlich auch erwähnen (dürfen).

Alles in Allem kann ich nur jedem Intererssierten empfehlen, sich für den Jungmakler Award zu bewerben. Highlights sind dann natürlich das Zusammentreffen und der Austausch mit Kollegen und das „Staffelfinale“…

Gibt es Fragen, Anregungen oder Meinungen Eurerseits? Ich freue mich über Kommentare!

Das könnte Dich auch interessieren …

2 Antworten

  1. Tina Salovic sagt:

    Hi Kai,

    ich wusste gar nicht, dass an Dir ein kleiner Journalist verloren gegangen ist… 🙂
    Sehr guter Artikel, der genau das wiedergibt, was auch ich beim Wettbewerb so „mitgenommen“ habe! Toller Wettbewerb, absolut empfehlenswert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.