E-Scooter Versicherung

E-Scooter Versicherung
Versicherungsschutz für
E-Scooter (Elektroscooter)
E-Roller (Elektrotretroller)

E-Scooter werden in den kommenden Jahren immer häufiger auf deutschen Straßen unterwegs sein. Kein Wunder: Sie sind leicht, wendig, leise, abgasfrei, lassen sich gut transportieren und bringen ihren Fahrer zügig von A nach B. Allerdings gilt es hinsichtlich der Betriebserlaubnis und der Versicherung einiges zu beachten, da E-Scooter demnächst als Kraftfahrzeug eingestuft werden.

Wann muss ein E-Scooter versichert werden?

Zukünftig gilt in Deutschland: Wenn für einen batteriebetriebenen E-Scooter eine Betriebserlaubnis vorliegt und dieser auf der Straße genutzt werden soll, ist eine Haftpflichtversicherung für den Elektro-Tretroller immer Pflicht. Ausgenommen von dieser Regelung sind allerdings E-Scooter, deren Geschwindigkeit nicht mehr als 6 km/h beträgt. Für E-Roller, die nur auf privaten Grundstücken genutzt werden, wird auch in Zukunft keine Zulassungs- oder Versicherungspflicht bestehen.

Eine geeignete Versicherung für den E-Scooter abzuschließen, wird mit einem nur geringen Aufwand verbunden sein und deutlich unkomplizierter ablaufen, als bei einem PKW. Bei einem Elektro-Scooter wird es beispielsweise nicht nötig sein, ihn bei der Gemeinde anzumelden. Trotzdem ist es natürlich wichtig, sich gegen verursachte Schäden im öffentlichen Straßenverkehr abzusichern. Genau deshalb muss voraussichtlich ab Juli 2019 ein Kennzeichen am E-Roller angebracht werden. Dieses spezielle Kennzeichen können Sie bei Einführung der Versicherungspflicht direkt über unsere Webseite beantragen. Das Kennzeichen belegt, dass der Besitzer den E-Scooter bis zum März versichert hat.

E-Scooter im Straßenverkehr - wer darf sie nutzen?

Vielen Menschen, die sich für den Kauf eines E-Scooters interessieren, ist nicht klar, wer die wendigen Flitzer überhaupt im öffentlichen Straßenverkehr nutzen darf. Tatsächlich ist dies derzeit noch eine Grauzone, wird jedoch zukünftig gesetzlich geregelt. Derzeit (Stand März 2019) sind Elektro-Tretroller noch nicht offiziell für Radwege und Straßen in Deutschland zugelassen. Außerdem gibt es noch keine passende Fahrzeugklasse für diese Art von Zweirädern. Stand heute gehören E-Scooter zur Fahrzeugklasse der sogenannten Personal Light Electric Vehicles (kurz: PLEWs).

Bis heute wurden E-Tretroller und ähnliche Fahrzeuge zu den Kraftfahrzeugen gezählt, weil ihre Maximalgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt. Dies kann sich allerdings in absehbarer Zeit durch neue Verordnungen, die einen einheitlichen gesetzlichen Rahmen für die sogenannte Mikromobilität schaffen, ändern. Dann wird es auch feste Regeln geben, was den erlaubten Nutzungsraum sowie das Verhalten im Straßenverkehr betrifft.

Einige Eckdaten und Fakten des Gesetzentwurfes wurden bereits bekannt: Die Höchstgeschwindigkeit der E-Scooter darf 20 km/h nicht überschreiten, die Fahrer der E-Roller unterliegen nicht der Helmpflicht und müssen ihr Gefährt auf Radwegen benutzen. Die Fahrt auf Bürgersteigen wird nicht erlaubt sein. Wenn also kein Fahrradweg vorhanden seien sollte, müssen die Elektro-Roller Fahrer auf die Straße ausweichen.

Das Versicherungskennzeichen beim Elektro-Scooter

Das Versicherungskennzeichen für E-Scooter wird zukünftig ausschließlich für einen maximalen Zeitraum von 12 Monaten erhältlich sein. Erkennen lässt sich die Gültigkeit einer solchen Plakette gut an der Farbe, die sich jedes Jahr ändern wird. Besitzer von E- Scootern müssen jedes Jahr zum 1. März ein neues Kennzeichen anbringen. Dadurch verlängert sich der Haftpflichtschutz um ein weiteres Jahr, also bis zum 28.02. des Folgejahres.

Erwerben lassen sich Kennzeichen für Elektro-Scooter direkt über unsere Webseite (wahrscheinlich ab Juni 2019). Die beantragten Kennzeichen werden per Post an den Versicherungsnehmer geschickt. Wichtig: Für den Vertragsabschluss muss eine gültige Betriebserlaubnis des Scooters vorgelegt werden. In ihr sind die für den Versicherer relevanten Informationen enthalten. Angegeben ist u.a. die Modellbezeichnung, der Antrieb, der Hersteller und das Baujahr des Elektro-Rollers. Minderjährige können für ihre E-Roller nur dann einen Versicherungsvertrag abschließen, wenn der Erziehungsberechtigte eine Einverständniserklärung unterschreibt und diese beim Versicherer vorgelegt wird.

E-Scooter-Versicherung: Kosten

Die Kosten für das Versicherungskennzeichen werden voraussichtlich von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst und sind u.a. abhängig vom Umfang des Versicherungsschutzes, vom Fahrzeugtyp und vom Alter des Versicherten. Wenn es sich um einen teuren, hochwertigen E-Scooter handelt, empfiehlt sich der Abschluss einer zusätzlichen Teilkaskoversicherung. Hat man seinen Scooter so versichert, ist man vor Schäden am eigenen Fahrzeug geschützt, die beispielsweise durch Wildunfälle, Stürme oder Diebstahl entstehen.

Im Durchschnitt werden die Kosten für ein entsprechendes Kennzeichen ohne Teilkasko-Versicherung voraussichtlich 6 bis 8 Euro pro Monat betragen. Der Preis wird sich voraussichtlich erhöhen, wenn der Versicherte jünger als 23 Jahre ist. Eine zusätzliche Teilkasko-Versicherung wird darüber hinaus monatlich voraussichtlich rund 3 bis 4 Euro kosten.

In keinem Fall darf ein Elektroscooter (wenn Höchstgeschwindigkeit über 6 km/h) in Zukunft ohne gültigen Versicherungsschutz im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden, auch dann nicht, wenn eine Betriebserlaubnis vorliegt. Deshalb muss die Scooter-Versicherung bereits vor der Erstnutzung im öffentlichen Raum abgeschlossen und das Versicherungskennzeichen gut lesbar am E-Roller angebracht werden.

E-Roller im Straßenverkehr: Deshalb ist eine Haftpflichtversicherung wichtig

Obgleich E-Roller bzw. Elektrotretroller nicht die Geschwindigkeiten eines Rollers oder PKWs erreichen, können Unfälle fatale Folgen haben. Wer mit 20 km/h mit einem Passanten kollidiert, kann mit schweren Verletzungen bei sich und dem Unfallgegner rechnen. Und diese können sehr teuer werden! Deshalb wird eine Haftpflichtversicherung bei Fahrzeugen - und somit auch E-Rollern - ab einer Geschwindigkeit von mehr als 6 km/h vom Gesetzgeber vorgeschrieben und ist zwingend erforderlich, um sich vor hohen finanziellen Konsequenzen zu schützen. Ernsthafte Personenschäden können im schlimmsten Fall sogar sechs- bis siebenstellige Schadensersatzforderungen nach sich ziehen. Dieses Risiko sollte daher keinesfalls eingegangen werden.

Beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung für E-Scooter ist auf eine möglichst hohe Deckungssumme zu achten, die idealerweise 100 Millionen Euro beträgt. Im Durchschnitt werden diese Versicherungen jährlich rund 80 - 90 Euro kosten, eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt damit man im Straßenverkehr unterwegs sein darf. Roller- und E-Scooter-Fahrer müssen bei der Fahrt im öffentlichen Straßenverkehr stets einen Versicherungsnachweis mit sich führen, um sich nicht strafbar zu machen. Die am E-Scooter angebrachte Plakette des Versicherers reicht als Beleg aus.

Elektro-Tretroller: Teilkaskoversicherung sinnvoll?

Wenn die Rollersaison im Frühling beginnt, sind auch mehr und mehr Menschen mit ihrem E-Scooter im Freien unterwegs. Genau dann steigt allerdings auch die Gefahr, Opfer eines Diebstahls zu werden. Daher ist es wichtig, den Scooter ausreichend vor Langfingern zu schützen. So lange der Roller in der Öffentlichkeit abgestellt wird, sollte er immer gegen Diebstahl gesichert sein - auch dann, wenn es nur wenige Minuten vor der Eisdiele oder dem Supermarkt sind. Es gibt mehrere Möglichkeiten, seinen E-Roller effektiv vor Dieben zu schützen. Dazu gehören u.a. spezielle Alarmsysteme, die am Gefährt angebracht werden können.

Info TeilkaskoIn diesem Zusammenhang macht auch eine spezielle Diebstahlversicherung Sinn. Erweitert man eine bestehende Haftpflichtversicherung zusätzlich um eine Teilkaskoversicherung (meistens mit einer Selbstbeteiligung von 150 €), ist man zusätzlich vor den Folgen und Kosten von Diebstahl geschützt. Trotzdem haben Rollerfahrer die Pflicht, ihr Fahrzeug ausreichend gegen Diebstahl zu sichern: Wer den E-Scooter ungeschützt und ungesichert in der Öffentlichkeit stehen lässt, handelt grob fahrlässig und riskiert den Verlust des Versicherungsschutzes. Viele Versicherer verlangen einen Nachweis dafür, dass ein gestohlenes Objekt am Ort des Geschehens abgeschlossen war. Als Beweis kann beispielsweise ein aufgebrochenes Schloss dienen. Kann der Eigentümer des E-Rollers einen solchen Nachweis nicht erbringen, kann der Versicherer die Übernahme der Kosten des Schadens verweigern.

Manchmal ist es gar nicht notwendig, eine eigene Teilkasko- (Diebstahlversicherung) abzuschließen. Zumindest für Scooter, deren Höchstgeschwindigkeit mit weniger als 6 km/h angegeben ist, kann dieser Schutz bereits in einer bestehenden Hausratversicherung enthalten sein oder nachträglich in den Vertrag eingeschlossen werden. Auf diese Weise lassen sich die zusätzlichen Kosten für eine E-Scooter Versicherung vermeiden.


Kleingarten Versicherung
Von Stefan B. aus Magdeburg am 14.03.2019
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Ihr Experte für die
E-Scooter Versicherung

Kai Rosseborg
Kai Rosseborg
Telefon:(0421) 408 95 494

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