Wochenendhausversicherung: Typische Schadensfälle

Wochenendhäuser erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind eine attraktive Alternative zum Ferienhaus. Am Wochenende einfach mal "raus" und einen Kurzurlaub genießen - mit einem Wochenendhaus im Grünen oder an der See ist das kein Problem. Allerdings bringt die oft längere Abwesenheit des Besitzers auch Gefahren mit sich: Einbrüche, Sturmschäden oder ein Wasserrohrbruch werden eventuell erst nach mehreren Tagen oder sogar Wochen entdeckt und können sehr teuer werden.

Die mit Abstand am häufigsten auftretenden Schäden werden durch Einbruchdiebstahl und Vandalismus in Folge eines Einbruches verursacht. Geht man aber von der Schadensumme aus, die die Wohngebäude- und Hausratversicherer jährlich für Schäden leisten, ergibt sich ein ganz anderes Bild: Leitungswasserschäden sind zwar nicht so häufig wie Einbruchdiebstahl- und Vandalismusschäden, verursachen jedoch enorme Kosten. Knapp die Hälfte der geleisteten Gesamtschadensumme entfällt daher auf Leitungswasserschäden! Auch die Schadensumme für Sturm- und Hagelschäden liegt noch über der Schadensumme für Einbruchdiebstahlschäden.

Wochenendhausversicherung Einbruch/Diebstahl

Einbruchdiebstahl und Vandalismus

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland bewegt sich immer noch auf hohem Niveau, auch wenn 2016 scheinbar etwas weniger Einbrüche verübt wurden als noch im Rekordjahr 2015. Selbst wenn mechanische Sicherungen und Alarmanlagen heutzutage einen hohen Standard erreicht haben: Kein Haus und keine Wohnung ist absolut einbruchsicher! Man kann allerdings vorbeugend einiges dafür tun, um den Einbrechern den Zugang zum Haus so schwer wie möglich zu machen. Laut Polizeierfahrung brechen Diebe ihren Versuch nämlich nach spätestens 4 Minuten ab, wenn sie bis dahin nicht ins Haus gelangen konnten. Wochenendhäuser, Ferienhäuser und andere nicht ständig bewohnte Gebäude sind für Einbrecher besonders attraktiv! Sie stehen die meiste Zeit des Jahres leer, da sie in der Regel hauptsächlich an den Wochenenden oder in den üblichen Ferienzeiten genutzt werden. Ist es erstmal zu einem Einbruch in das Wochenendhaus gekommen, sind die Schäden meistens nicht nur auf die gestohlenen Gegenstände begrenzt. Beschädigte Eingangstüren und kaputte Fenster treiben die Schadensumme zusätzlich in die Höhe. Noch schlimmer aber ist die Tatsache, dass Einbrecher häufig Teile der Einrichtung des Wochenendhauses zerstören und im Haus "Chaos" anrichten (Vandalismus). Nicht selten endet ein Einbruch in ein Wochenendhaus sogar mit einem Feuer, da Diebe selbst vor Brandstiftung nicht zurück schrecken. Eine Wochenendhausversicherung schützt Sie und Ihre Werte natürlich nicht vor einem Einbruch. Sie gleicht jedoch den finanziellen Schaden aus, so dass Sie die gestohlenen Gegenstände wiederbeschaffen können.

Feuerschäden

Der Ausbruch eines Feuers im Wochenendhaus kann viele Ursachen haben. Die Zahl der schweren Gewitter hat in den letzten Jahren erneut zugenommen, wodurch es immer wieder zu Blitzeinschlägen in Häuser oder in nahestehende Bäume kommt. Eine weitaus größere Gefahr geht jedoch von defekten Elektrogeräten oder von Unterhaltungselektronik aus. Ob der Toaster in der Küche, der Fön im Badezimmer oder der Fernseher im Wohnzimmer: In Deutschland werden über 50% der Haus- und Wohnungsbrände durch häufig veraltete oder defekte Elektrogeräte ausgelöst. Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V. (IFS) hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die meisten Schäden durch Wäschetrockner verursacht wurden. Auch Fernsehgeräte und Kühlschränke zählen zu den Hauptverursachern. Weitere Brandursachen können Sie der folgenden Grafik entnehmen:

Brandschadenstatistik

Bemerkenswert ist unserer Ansicht nach mit immerhin 8% auch die Häufigkeit der Brandstiftungen. Gerade bei Wochenendhäusern werden Brände erst spät - oftmals zu spät - entdeckt und enden mit dem Totalverlust des Hauses. Ohne eine spezielle Wochenendhausversicherung wird es dann für den Besitzer schwer, die finanzielle Belastung alleine zu tragen.


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Sturm und Hagel

Schwere Gewitter, die mit Starkregen und Sturm bis zu Orkanstärke einhergehen: Wer kennt diese Situation nicht? Heftige Unwetter und Stürme können jede Region in Deutschland treffen und beträchtliche Schäden durch umgestürzte Bäume, Starkregen, Hagel und umherfliegende Gegenstände verursachen. Im Sommer 2016 waren u.a. auch Städte wie Hamburg, Berlin und Bremen betroffen. Auch die ersten Monate 2017 waren in ganz Deutschland durch Unwetter geprägt.

Die materiellen Schäden, die Stürme an Wochenendhäusern und deren Inhalt anrichten, sind immens und führen nicht selten zum Totalschaden! Gut, wenn man versichert ist, sollte man denken. Das stimmt natürlich, wenn man RICHTIG versichert ist!

Die Wochenendhausversicherung beinhaltet eine Wohngebäude- und eine Hausratversicherung. Sturmschäden am Wochenendhaus (Gebäude) - auch durch umgestürzte Bäume verursacht - sind damit grundsätzlich abgesichert. Die Versicherer leisten beispielsweise für abgedeckte Dächer, zerstörte Schornsteine und andere Schäden am Haus.

Häufig wird allerdings nicht bedacht, dass durch Stürme auch Schäden an der Einrichtung des Wochenendhauses verursacht werden. So kommt es zum Beispiel vor, dass das Dach des Ferienhauses schwer beschädigt oder ein Fenster eingedrückt wurde und Regenwasser über einen längeren Zeitraum hinweg eindringen kann. Auch diese Folgeschäden am Hausrat werden von der Wochenendhausversicherung übernommen.

Stiftung Warentest weist darauf hin, dass Hauseigentümer ihr Gebäude auf jeden Fall durch eine geeignete Versicherungskombination (Wohngebäude- und Hausratvresicherung) absichern sollten.

Leitungswasser

Leitungswasser und Brände verursachen an Wochenendhäusern die größten Schäden und sind mit hohen Kosten verbunden. Leitungswasserschäden kommen jedoch wesentlich häufiger vor als Brände, da die Ursachen vielfältiger Art sein können. Man denke nur an undichte Boiler, Rohrbrüche, defekte Dichtungen an Armaturen im Sanitär- oder Küchenbereich, kaputte Heizungsanlagen, verstopfte Abflüsse oder austretendes Wasser aus Waschmaschinen und Spülmaschinen.

Besonders kostenintensiv aber sind Schäden, die erst entdeckt werden, wenn sie für den Wochenendhausbesitzer sichtbar werden. Dazu gehört beispielsweise ein beschädigtes Wasserrohr in der Wand. Ein Haarriss genügt häufig schon, um das Wasser permanent ins Mauerwerk, in die Decke oder in den Fußboden sickern zu lassen und Durchnässungsschäden hervorzurufen. Die Folge: Umfangreiche Renovierungsarbeiten und in der Regel hohe Kosten!

Eine Wochenendhausversicherung ist auch aus diesem Grunde für den Eigentümer dringend erforderlich. Damit sind nicht nur die Leitungswasserschäden an der Bausubstanz abgedeckt, sondern auch Schäden, die in Folge eines Leitungswasserschadens an den Einrichtungsgegenständen (Hausrat) hervorgerufen wurden.



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Sie sollten handeln, bevor ein Schadensfall eintritt!

Wichtiger HinweisDie Gefahren, die einem Wochenendhaus von Innen und von Außen drohen, sind vielfältig! Die finanziellen Aufwendungen variieren je nach Schadensart und Intensität des Ereignisses, können aber bei einem Totalverlust des Gebäudes mehrere 10.000 Euro betragen. Als Eigentümer eines Wochenendhauses sollten Sie auf jeden Fall eine Wochenendhausversicherung abschließen, um im Falle eines Falles nicht selber für entstandene Schäden zahlen zu müssen. Genau diese Zahlungen übernimmt dann nämlich der Versicherer für Sie! Außerdem haben Sie im Schadenfall einen kompetenten Partner an Ihrer Seite, der Ihnen bei der Schadenregulierung behilflich ist.




Bewertung
Von Wolfgang M. aus Essen am 11.12.2018
"Sehr kompetenter Versicherungsmakler.Sehr gute Abwicklung, empfehle ich gerne weiter ! ! ! "

Ihr Experte für Wochenendhäuser

Olaf Bergann
Olaf Bergann
Telefon:(0421) 408 95 493

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Martin S. aus Halle
Die Bearbeitung des Sturm-schadens war innerhalb von 48 Stunden abgeschlossen [...] mehr
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